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Wir bringen die Lebensmittel, Sie die Ide

Zukunft, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit, Gesundheit: hier einige Themen der Konferenzen auf dem Salone del Gusto und Terra Madre

In 49 öffentlichen Konferenzen und Gesprächen wird beim Salone del Gusto und Terra Madre über die Zukunft des Planeten und die Bedeutung unserer täglichen Entscheidungen diskutiert. Schwerpunkt sind dieses Jahr die Lebensmittelbündnisse, die wertvolle Ratschläge mitbringen, wie man die derzeitige Krise überwinden und das traditionelle Wissen bewahren kann. Wir hören Berichte von jungen Afrikanern und ihren Herausforderungen in Das Afrika der Afrikaner; wir diskutieren über Ernährungssouveränität und Schutz der kulturellen Identität in Indigene Völker und lokale Ernährungssouveränität mit Mirna Cunningham vom United Nations Permanent Forum on Indigenous Issues. Wir setzen uns mit dem Recht auf Schutz vor Hunger auseinander, das von der UNO vor über 45 Jahren festgeschrieben wurde, aber noch längst nicht allen Völkern der Welt garantiert ist, in Recht auf Nahrung: Wie kann man es verwirklichen? Viele Konferenzen geben einen Einblick auf den Zustand unseres Planeten: In Finger weg vom Wald! wird mit Vandana Shiva, der Vorsitzenden des indischen Vereins Navdanya, Bilanz zu unseren „grünen Lungen“ gezogen; in Green Economy: die einzige Lösung geht es um die Änderung des derzeitigen Wirtschafts- und Produktionssystems; in Hunger nach Land um das Phänomen Land Grabbing sowie Möglichkeiten, es aufzuhalten. Auch die Tiergesundheit ist Thema, ist sie doch auch ein Schutz für Erzeuger und Verbraucher, ferner die Zukunft der Bienen und die Notwendigkeit, die Landschaft zu erhalten und die Meere zu schützen.
Wie immer stehen auch die neuen Generationen im Rampenlicht: In der Konferenz Sprechen, handeln, hacken: politische und praktische Aspekte einer jungen Landwirtschaft unterbreiten sie Vorschläge zur Reform der gemeinsamen EU-Agrarpolitik. Gleichzeitig trifft sich in Turin das internationale Jugendnetzwerk von Slow Food mit Hunderten von Aktivisten aus aller Welt. Essen als Instrument, um Kindern die Werte zu vermitteln, die wir für unser gemeinsames Leben auf diesem Planeten brauchen: Über Erfahrungen und Probleme damit berichtet die amerikanische Köchin Alice Waters in Die Wurzeln der Revolution: Erziehung beim Essen.
Unter den Themen, die dem Verhältnis zwischen Essen und Gesundheit und unserem Lebensstil gewidmet sind, weisen wir auf Das Klima bei Tisch hin – der Klimawissenschaftler Luca Mercalli empfiehlt erfolgreiche Methoden, um den Einfluss des Essens auf die Umwelt zu begrenzen. Prost auf den Genuss bildet dagegen den 

Abschluss der Kampagne zur Ernährungsbildung von Slow Food, die im Januar begann und durch 14 italienische Städte

führte. Noch mehr interessante Hinweise? In Wie viel “Nicht-Essen” essen wir? wird darüber nachgedacht, was derzeit auf unsere Teller gelangt: häufig Produkte voller Technologie,aber arm an Geschmack und Nährstoffen; Gärtnern fürs Leben: durch kleine Dinge die Welt verändern gibt praktische Tipps für einen Gemüsegarten in der Stadt. Essen im Fernsehen: Farbe oder Substanz?. fragt, welche Botschaften in den Sendungen anklingen, die die Fernsehprogramme mit improvisierten Köchen erobern?

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